Karate-Do - der Weg der leeren Hand
Elemente im Karate
Im Karate gibt es verschiedene Elemente, die gelehrt werden: Dazu gehört Kihon, welches die Grundtechniken lehrt, Kata, bei der diese Grundtechniken als festgelegte Abfolge von Abwehr und Angriff ausgeführt werden, wobei auf eine saubere Ausführung wertgelegt wird und Kumite, bei dem die Techniken im Kampf gegen einen Gegner angewendet werden.
Über die Entstehung von Karate
Karate hat sich unter chinesischem Einfluß auf der Insel Okinawa entwickelt und hieß damals “To-De” (“Kampfkunst aus China”). Denn “To" oder “Kara" war der japanische Rufname für China und “Te" heißt Hand und bedeutet auch Kampfkunst. Aus To-De wurde Kara-Te. Doch weil China unter den Japanern nicht gut angesehen war, gab man “Kara" die wörtliche Übersetzung “leer”. Von da an hieß Karate “leere Hand” und unterstreicht den Aspekt der waffenlosen Ausübung der Kampfkunst.
Selbstverteidigung
Da Karate als Selbstverteidigung entwickelt worden ist, bietet es einfache und unkomplizierte Techniken, die relativ schnell erlernbar, aber überaus effektiv sind. Zudem werden durch das Bewusstsein der eigenen Verteidigungsfähigkeit Ängste und Hemmschwellen abgebaut.